Kirsten Kötter: Painting Site Specific, Malerei vor Ort, 'Gartenstadt', Berlin, 23.03.2012, ca. 19.30 Uhr, nach Ausflug an die Spree, Haus der Kulturen der Welt, Aquarell, 17 × 24 cm
Kirsten Kötter: Painting Site Specific, Malerei vor Ort, 'Gartenstadt', Berlin, 23.03.2012, ca. 19.30 Uhr, nach Ausflug an die Spree, Haus der Kulturen der Welt, Aquarell, 17 × 24 cm
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23.03.2012, 19.30, Berlin: Ich male dieses Bild in der kleinen Küche am Fenster. Es entsteht eine 'Gartenstadt'. Zuvor war ich an der Spree auf dem Dach des Hauses der Kulturen der Welt. Dort habe ich beim Sonnenuntergang gemalt und bin dann durch den Park nach Hause gegangen.



Automatisches Malen /Automatic painting Scroll down for english version Scroll down

Beim 'Automatischen Malen' male ich auf eine besondere Weise: Weder male ich ab, was ich sehe, noch male ich meine 'inneren' Bilder oder Gefühle. Ich male vergleichbar mit dem Automatischen Zeichnen oder Schreiben der Surrealisten. Ich denke nicht nach. Ich habe keinen Plan. Es kann vorkommen, dass ich beim Malen nicht weiß, warum ich eine bestimmte Farbe nehme oder eine Form zeichne. Ich arbeite auf diese Weise seit 1991. Die Bilder sind eine abstrahierte Umsetzung oder Transformation eines Ereignisses oder einer Idee. Häufig arbeite ich an besonderen Orten (Site-specific painting). Der Künstler ist eine Transformations-Maschine.



'Automatic painting' is done in a special way. I do not exactly paint what I see, nor do I paint my feelings or mental images. My way of working is rather similar to the automatic drawing and writing of the Surrealists. I do not think. I have no plan, no concept. Often I am using a certain color or creating a certain shape without knowing why. I do this since 1991. The pictures are an abstract transformation of an event or of an idea. I often work at special places (Site-specific painting). The artist is a transformation engine.



(Englische Übersetzung / translation in english: Vince van Geffen, Berlin / Barcelona)
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Site-specific ab 2007